Um Europas Wettbewerbsfähigkeit zu stärken, lancierte die Europäische Union das 7. Forschungsrahmenprogramm (FP7)) als Hauptinstrument zur Finanzierung der europäischen Forschung. Das Budget des Programms, das von 2007 bis 2013 dauert, beträgt insgesamt 53 Milliarden Euro, wovon 15 % für KMU reserviert sind.
FP7 gewährt Finanzhilfe für transnationale Forschungsprojekte von und für KMU, die ihre Wettbewerbsfähigkeit durch Innovationen stärken und ihre Kenntnisse durch Forschung erweitern möchten, um in der wissensbasierten Wirtschaft Europas wachsen zu können.
FP7 ist offen für alle Arten und Grössen von Unternehmen, einschliesslich Start-ups, Spin-offs, kleine, mittlere und grosse Firmen. Drei der Spezifischen Programme von FP7 sind für KMU besonders interessant:
Research performing SMEs | Research performing SMEs | Research acquiring SMEs |
Thematic areas approach | Industry-academia pathways | Bottom-up |
Jedes Unternehmen, das selbst in der Forschung und Entwicklung tätig ist oder interessiert, Forschungsergebnisse zu vermarkten, kann sich an den Projekten unter diesen Themenbereichen beteiligen. Für jeden Bereich existiert eine separate Ausschreibung, die alle Details über die Antragstellung, politischen Zielsetzungen der Kommission und Themen enthält. Bei der Industrie deckt FP7 50% der Projektkosten und im Falle von KMU werden 75% finanziert (siehe KMU-Definition). Die Forschungsthemen werden vorgeschrieben; Grösse und Dauer der Projekte hängen von der Art der Aktivität ab.
Die Vorgaben für die 10 Themen sind wie folgt:
Unternehmen, welche der KMU-Definition der EU entsprechen, sowie KMU-Verbände, die nach einer Lösung für ein gemeinsames Problem suchen, können einen Förderantrag stellen. Das Forschungsthema sowie die Forschungspartner (private oder öffentliche) sind frei wählbar (buttom-up). Das Ziel dieser Art der Förderung ist es, die Kosten derjenigen Partner finanziell zu unterstützen, welche die Forschung durchführen. Die KMU und/oder KMU-Verbände haben Anrecht auf die Forschungsergebnisse.
Jedes Unternehmen, kann an Marie Curie-Aktionen teilnehmen, insbesondere unter dem Titel “Industry-Academia pathways and partnerships”. So können Unternehmen Forschende eines bestimmten Fachgebiets für eine gewisse Zeit anstellen und entlöhnen oder sich am Personenaustausch zwischen Industrie und Akademie beteiligen. Mehr über die Zusammenarbeit von Unternehmen und Universitäten finden Sie hier: Marie Curie-Finanzierungsmöglichkeiten.
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